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Luxus und Erlebnis: Insel-Hopping auf den Seychellen

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Auf ihrer Reise besucht Manuela Schiffner zum zweiten Mal die Inselwelt der Seychellen. Dabei testet sie einige der besten Hotels auf den Inseln und gibt viele Tipps für Ausflüge und Erlebnisse.



Mit Ausblick auf viele kleine, üppig mit Regenwald überzogene Inseln umgeben von türkisfarbenem Wasser und weißsandigen Stränden erleben wir den Landeanflug auf den Flughafen von Mahé, der größten Insel der Seychellen. Bereits zum zweiten Mal besuchen wir das Inselparadies im Indischen Ozean. Wir freuen uns auf Insel-Hopping, Wanderungen in den Nationalparks und den Schnorchelgenuß der intakten Unterwasserwelt. Außerdem haben wir einige besondere Hotels gebucht, die mein Hoteltester-Herz höher schlagen lassen.

Victoria mit seinen lebhaften Gassen und Sträßchen rund um den Markt besuchten wir schon bei unserer ersten Reise. Neben den vielen kleinen Kneipen, Läden und urigen Restaurants blieb uns insbesondere die Sir Selwyn Clarke Markthalle im Gedächtnis. Allein schon wegen des Anblicks der Vielzahl an exotischen Früchten lohnt sich ein Besuch. Von dort sind es nur wenige Fußminuten zum Clock Tower, welcher wie eine kleine Version des Londoner Big Bens aussieht.

Dieses Mal bleiben wir nicht auf der Hauptinsel Mahé. Uns zieht es sofort weiter nach Praslin, der am dichtesten besiedelten Insel. Für die einstündige Fährfahrt ist in der Hochsaison eine Reservierung empfehlenswert. Die Insel kann jedoch auch über einen 15-minütigen Flug erreicht werden.

Das touristische Zentrum der Insel befindet sich in Côte d’Or. Entlang der nahegelegenen Strände Anse Volbert und Grand Anse verteilen sich einige gute Hotels und Gasthäuser. Der Strand Anse Volbert eignet sich für Familien besonders gut. Hier ist das Wasser ruhig und es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Schnorcheln direkt vom Strand aus.

„Beim Anblick der schön eingerichteten Zimmer und der hochwertigen Restaurants und Hotelanlagen schlägt mein Hoteltester-Herz höher.“
Wir wohnen im Constance Lemuria Seychelles, einem 5-Sterne Hotel im Nordwesten der Insel. Beim Anblick der schön eingerichteten Zimmer und der hochwertigen Restaurants und Hotelanlagen schlägt mein Hoteltester-Herz höher. Das Hotel ist eine Oase der Erholung und Ruhe umgeben von drei herrlichen Sandstränden. Sogar Golfbegeisterte kommen dank des 18-Loch-Platzes auf Ihre Kosten.

Weitere empfehlenswerte Hotels (alle im Text genannten Hotels sind natürlich direkt in der reiselounge buchbar) auf der Insel: das 3-Sterne plus Hotel Côte d’Or Lodge mit Beachfront Zimmern und das 4-Sterne Hotel Acajou direkt am langen Sandstrand Anse Volbert.

Im Nationalpark Vallée de Mai lohnt es sich, die gut beschilderten Wanderwege zu begehen. Herrlich wild präsentiert sich der Regenwald mit seiner unglaublichen Dichte an Pflanzen und Geräuschen. Am Parkeingang kann man sich einen englischsprachigen Führer mitnehmen, welcher nicht nur über Flora und Fauna im Park aufklärt, sondern auch die unzähligen Mythen und Geschichten rund um die „Coco de Mer“, der Riesennuss, zum besten gibt. Praslin ist die Heimat dieser eigenartigen Nussart, die sowohl der weiblichen Anatomie als auch dem männlichen Gegenstück frappierend ähnlich sieht. Ca. 7000 Bäume stehen im Nationalpark „Vallée de Mai“, welcher unter den Schutz der UNESCO gestellt wurde.

„Direkt vom Boot ins glasklare Wasser zu springen und die Fische zu beobachten, ist das pure Glück für mich.“

Ein Ausflugserlebnis bieten die kleinen Schwesterinseln Curieuse und St. Pierre. Auf Curieuse hatten wir das große Glück gleich mehreren Riesenschildkröten über den Weg zu laufen. St. Pierre hingegen bietet herrliche Buchten zum Schnorcheln. Direkt vom Boot ins glasklare Wasser zu springen und die Fische zu beobachten, ist das pure Glück für mich.

Weiter geht es per Segelboot auf die Insel La Digue. Auf La Digue geht es gemächlich zu. Es gibt nur einige kleine Hotels und Gästehäuser. Alles ist eine Spur einfacher, aber sehr charmant. Die Siedlungen befinden sich fast alle an der Westküste der Insel, weil die Brandung an den Stränden des Ostens stark und wild ist und das Baden erschwert.

Wir haben uns für 2 Tage in der Domaine de L´Orangeraie an der herrlichen Anse Reunion eingebucht. Die 63 Villen des 5-Sterne Resorts fügen sich in einen tropischen Garten ein und haben teilweise Meerblick. Obwohl wir Ruhe und Entspannung suchen, besuchen wir pünktlich zum Sonnenuntergang den trendigen Beach Club. Mit einem Sundowner Drink in der Hand und guter Musik im Hintergrund genießen wir die untergehende Sonne.

Das Hotel bietet zwei tolle Restaurants mit einer hervorragenden Auswahl an mediterraner, asiatischer und kreolischer Küche. Wir haben unser Zimmer nur mit Frühstück gebucht, weil wir abends auch mal in die kleinen Restaurants von La Passe wollen. Hier gibt es authentisches, lokales Essen.

„Natürlich ist unser erstes Ziel der herrliche Strand von Anse Source d´Argent mit seinen riesigen Granitfelsen, dem weißen Sand und tollen Schnorchelmöglichkeiten. Da kommt Robinson Crusoe Feeling auf!“

Zum Glück hatten wir eine Taschenlampe für den Heimweg eingepackt! Fernab von jeglicher Lichtverschmutzung ist die Nacht hier zappenduster.

La Digue erkunden wir auf Fahrrädern, denn Autos sind auf der ganzen Insel nicht erlaubt. Natürlich ist unser erstes Ziel der herrliche Strand von Anse Source d´Argent mit seinen riesigen Granitfelsen, dem weißen Sand und tollen Schnorchelmöglichkeiten. Da kommt Robinson Crusoe Feeling auf!

Eine empfehlenswerte Hotel-Alternative ist die La Digue Island Lodge, in der wir noch 2 weitere herrliche Tage verbrachten. Einfach, aber schön, und noch dazu im Beachhouse-Zimmer direkt am Strand hat uns das kleine Hotel mit seinem gemütlichen Ambiente gut gefallen.

Ein Tipp für Meerblickbegeisterte ist das 3-Sterne Patatran Village an der Anse Patatran. Dank seiner besonderen Hanglage genießt man von fast allen Zimmern des Hotels einen herrlichen Blick auf den Indischen Ozean.

Ein besonderes Hotel ist die 2-Sterne plus Villa Veuve mitten im Veuve Naturreservat. Meerblick gibt es hier keinen, doch dafür stehen die 12 Villen des kleinen Hotels mitten in der Blüten- und Pflanzenpracht des Naturreservats. Gemütliche Zimmer und garantierte Entschleunigung beim abendlichen Entspannen auf der Veranda warten hier auf die Gäste. Die Geräusche des Dschungels begleiten einen hier überall hin. Im angrenzenden Naturreservat hat man gute Chancen, den sogenannten Paradise Flycatcher zu sehen.

„Bird Island erinnert uns an die kleineren Inseln der Malediven: ein 5 km langer Sandstrand umrundet die Insel.“

Nun müssen wir zurück nach Mahé um von dort per Propellerflugzeug nach Bird Island zu reisen. Bei der Buchung des einzigen Hotels der kleinen Insel, der Bird Islands Lodge, bucht man den nicht ganz günstigen Flug gleich mit dazu.

Bird Island erinnert uns an die kleineren Inseln der Malediven: ein 5 km langer Sandstrand umrundet die Insel. Die Korallenriffe direkt vor der Küste laden zum ausgiebigen Schnorcheln ein. Fische in allen Farben tummeln sich rund um die strahlend bunten Korallen.

Die Bird Island Lodge ist kein Luxushotel, doch die schöne Einrichtung und die leckere kreolische Küche im Restaurant überzeugen uns. Nachhaltiger Tourismus inmitten eines solchen Naturreservats gibt einem ein gutes Gefühl. Wir haben die Tage auf der kleinen Insel in aller Ruhe genossen und unsere Tage vor allem mit Baden, Lesen und Schnorcheln verbracht.

Das Inselinnere entdeckt man am besten zu Fuß auf den Wander- und Naturpfaden. Lohnenswert sind auch die Naturkundetouren, welche täglich angeboten werden. Lokale Experten erklärten uns ausführlich alles zur Vogel- und Pflanzenwelt. Mehrfach haben wir dabei Esmeralda, die angeblich älteste Riesenschildkröte der Welt, getroffen.

„Als leidenschaftliche Hoteltesterin weiß ich: Am besten lernt man die Hotels kennen, indem man in ihnen wohnt.“

Nun müssen wir zurück auf die Hauptinsel und verbringen noch drei Tage im 5-Sterne Hotel Constance Ephelia Seychelles an der Nordwestküste sowie zwei Tage im Carana Beach Hotel an der Anse Machabee. Als leidenschaftliche Hoteltesterin weiß ich: Am besten lernt man die Hotels kennen, indem man in ihnen wohnt. Mein Fazit: Beides sind traumhafte, sehr empfehlenswerte Hotels für Genießer.

Auf der Hauptinsel empfehle ich, mit dem Mietwagen eine Tour rund um die Insel zu unternehmen. Unsere Neugierde trieb uns so auch ins Kempinski Seychelles Resort. Das Hotel überzeugte mich mit seiner tropischen Gartenanlage direkt am wunderbaren Sandstrand. Die zweistöckigen Villen des Resorts sind herrlich luftig und gemütlich eingerichtet. Seine 5 Sterne hat sich das Hotel zu Recht verdient.

Auch nach zwei Reisen weiß ich sicher, dass dies nicht mein letzter Besuch auf den Seychellen war. Mich begeistern die herrlichen weißen Strände, die schönen Felsformationen der Granitblöcke, das glasklare Wasser, die tollen Schnorchelerlebnisse, die abwechslungsreichen Wanderpfade durch die Nationalparks und die vielfältige Tierwelt der Inseln.

Übrigens: Im Oktober veranstalten wir einen Themenabend im neuen Büro der reiselounge Ostfildern rund ums Thema Indischer Ozean! Heidi Anhäusser vom Veranstalter FTI wird ihr vielseitiges Wissen zu den Seychellen, Madagaskar, den Malediven und weiteren Inseln im Indischen Ozean mit uns teilen. Außerdem stellt Reiseleiterin Doris Lippus die (noch nicht veröffentlichte) Gruppenreise nach La Réunion im Herbst 2019 vor!

Alle Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es auf unserer Veranstaltungsseite. Ich werde auch vor Ort sein und kann im Gespräch gerne noch weitere Tipps für die Planung eurer Seychellen-Reise geben!

Eure Manuela

Manuela Schiffner
Manuela Schiffner
Ich mag es gerne etwas luxuriöser und exklusiver. Auf meinen Reisen rund um den Globus achte ich auf höchste Qualität bei den Hotels und Kreuzfahrtschiffen. Mein größter Reisetraum ist eine Expeditionskreuzfahrt in die Antarktis zu machen. Außerdem wandere ich für mein Leben gern.

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