Endlich gibt es einen Gruppenreisen Veranstalter für junge Leute, der uns begeistert!

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An einem normalen Tag im Januar 2018 bekam ich einen überraschenden Anruf von einer Mitarbeiterin vom Reiseveranstalter YOLO Reisen. „Ich freue mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Sie einen der Plätze auf der Yolo Magics Erlebnisreise nach Vietnam gewonnen haben!“ Einige Wochen vorher hatte ich mich mit einem witzigen Video für eine Erlebnisinforeise nach Vietnam beworben.

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Ich hatte die Inforeise gewonnen!

Am 28. April ging es los: Ich stieg in den Flieger nach Hanoi. Im Gepäck: Schlafsack, Wanderkleidung, bequeme Schuhe, Badeanzug und jede Menge Vorfreude.

Unsere Route enthielt die wichtigsten Highlights Vietnams: Hanoi, Mai Chau-Pu-Luong Nationalpark, die trockene Halong Bucht und die „feuchte“ Halong Bucht, das Mekong Delta und zum Abschluss Ho Chi Minh Stadt. Für Reisebüro-Kunden geht die Reise danach noch weiter nach Kambodscha zur beeindruckenden Tempelstätte Angkor Wat und endet dort.

Mit dabei war auch ein professionelles Kamera-Team von Mein Reisebüro begeistert. Einige Ausschnitte aus Hanoi gibt’s in folgendem Video:

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YOLO Reisen legt viel Wert auf Authentizität und Nachhaltigkeit

Die Unterschiede zu anderen Gruppenreisen-Veranstaltern waren mir schnell klar: YOLO Reisen legt sehr viel Wert auf ein persönliches Verhältnis mit allen Teilnehmern. Man erhält sehr ausführliche Reiseunterlagen und bekommt sogar ein eigens kreiertes Tourbuch mit dem detaillierten Reiseverlauf.

Bootsfahrt Halong Bucht

Die Reisegruppen übernachten nicht in anonymen 4- oder 5-Sterne Hotels, sondern möglichst in kleinen, inhabergeführten Pensionen und Hotels. Die landstypischen Unterkünfte bieten zwar wenig Luxus, haben dafür aber einen größeren Effekt auf die örtliche Bevölkerung. Ich finde das toll, denn wer sich das Wort „Nachhaltigkeit“ auf die Stirn schreibt, sollte es auch in all seinen Facetten begreifen und umsetzen. Die Übernachtung in kleinen Hotels gewährleistet zum Beispiel, dass mehr Geld vom Tourismus bei der lokalen Bevölkerung ankommt – und nicht bei den großen, internationalen Hotelketten. Mit diesem Konzept will YOLO Reisen insbesondere junge Erwachsene von 20-35 Jahren anzusprechen.

Auf meiner Reise haben wir nur wenige Male in Hotels übernachtet.

Wir verbrachten die Nacht im Schlafwagen eines Zuges, im Schlafsaal mit anderen Teilnehmern bei einer lokalen Gastfamilie, in der Außenkabine eines gecharterten Schiffs in der Halong Bucht und in einem „schwimmenden Haus“ im Mekong Delta. Obwohl ich schon sehr viel auf Reisen gewesen bin, waren bei dieser Inforeise doch einige Übernachtungen dabei, die ich so noch nie erlebt hatte. Das begeistert mich natürlich total.

Zusätzlich gibt’s für jeden Teilnehmer ein Stück ecuadorianischen Regenwalds mitsamt Regenwaldzertifikat. So sollen die bei der Reise ausgestoßenen Emissionen kompensiert werden.

Unser vietnamesischer Reiseleiter zeigte uns fernab der üblichen Touristenrouten das „echte“ Vietnam

Unser Reiseleiter war ein unheimlich sympathischer und sehr engagierter Vietnamese. Immer wieder hat er uns in die tiefsten Gassen und Straßen unserer Ausflugsstädte geführt, um fernab von den üblichen Touristenrouten das „echte“ Vietnam kennenzulernen. Das war schon cool! Deutsch hat er zudem auch sehr gut gesprochen.

Die Aktivitäten, die der Reiseleiter mit uns unternommen hat, waren authentisch, haben Spaß gemacht und waren gleichzeitig informativ. Die verschiedenen Gegenden haben wir auf dem Fahrrad, auf Wanderungen und Bootsfahrten kennengelernt. Wir haben einheimische Familien und die örtlichen Fabriken besucht, um ein „Feeling“ für die Kultur der Vietnamesen zu erhalten. Wir haben im Zuge eines Umweltprojektes einen Nachmittag damit verbracht, Wasserpalmen zu Pflanzen. Bei einer einheimischen Familie durften wir einen Kochkurs machen und die vietnamesische Küche kennenlernen.

Mein Highlight war allerdings die Mofa-Tour durch Saigon mit diversen Stopps zum Essen, Trinken und Unterhalten werden. Das hat vielleicht Spaß gemacht!

Mein Fazit: Wer keinen Wert auf Luxus legt und gemeinsam mit anderen jungen Leuten in ein Land reisen will, um dieses wirklich kennen zu lernen, der ist bei YOLO Reisen genau richtig.

Die kleine Gruppengröße von bis zu 16 Teilnehmern erlaubt ein tolles Gruppenerlebnis, hier findet man schnell Freunde. Anders als bei anderen Veranstaltern bekommt man einen guten Einblick in den Alltag der lokalen Bevölkerung, nimmt hautnah am Leben der Menschen teil. Und man hat die Chance, ganz viel auszuprobieren – vom abenteuerlichsten Verkehrsmittel bis hin zum exotischen lokalen Essen.

Vietnam selbst hat mir sehr gut gefallen und ich kann die Reise daher vollen Herzens weiterempfehlen. Insbesondere, da in der ausgedehnten Version noch Angkor Wat mit dabei ist.

Wenn ihr Fragen zu der Reise oder zu YOLO Reisen habt, kommt gerne auf mich zu. Den Katalog mit allen Fernreisen des Veranstalters haben wir in der reiselounge vorrätig. Kommt am besten vorbei und blättert mal ein bisschen darin! Mit allen offenen Fragen und eurer Buchung helfe ich euch dann gerne weiter.

Bis bald!

Eure Heike

Heike Rapf
Heike Rapf
Ich reise schon mein ganzes Leben lang in die fernsten Länder der Welt - Costa Rica, Namibia, Vietnam und viele mehr. Mehrmals im Jahr mache ich am liebsten Individualreisen mit dem Mietwagen oder auch ganz klassisch mit Rucksack und dem öffentlichen Verkehrsmittelsystem. In den letzten Jahren habe ich aber auch Kreuzfahrten zu lieben gelernt. Sie sind die perfekte Rundreise mit weniger Stress. Man geht abends ins Bett und wacht am nächsten Morgen an einem anderen Ort wieder auf!